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Seit 100 Jahren Heidelberg mitgestaltet

Baugenossenschaft Neu Heidelberg feierte Jubiläum

Artikel im Stadtblatt 

Von der Waldparksiedlung Boxberg, über Neuenheim und die Weststadt bis hin zum Pfaffengrund - in unterschiedlichen Lagen hat die Baugenossenschaft Neu Heidelberg Wohnraum geschaffen. Ganz aktuell engagiert sie sich als Partnerin der Stadt auf der Konversionsfläche Südstadt.

Die gemeinnützige Genossenschaft wurde am 29. Juni 1918 gegründet. In der von Krieg und Not dominierten Zeit wollte man besonders die ärmere Bevölkerung unterstützen. Benötigt wurden zweckmäßig eingerichtete Wohnungen und Häuser zu günstigen Preisen. Mit Unterstützung der Stadt Heidelberg begann die Baugenossenschaft - damals noch "Gemeinnützige Baugenossenschaft für Volks- und Kriegsheimstätten Heidelberg" - mit dem Bau einer halbländlichen Kleinsiedlung. So entstand der Stadtteil Pfaffengrund. Dort, wie auch in Siedlungen in Handschuhsheim, Kirchheim, Neuenheim und der Weststadt wurden in den ersten zehn Jahren nach der Gründung zusammen über 600 Wohneinheiten geschaffen.

Zur Zeit des dritten Reiches kam die Tätigkeit der Baugenossenschaft nahezu zum Erliegen, um nach Ende des Zweiten Weltkriegs erneut aufzublühen. Wohnanlagen am Boxberg, im Emmertsgrund und in Rohrbach zeugen von Großprojekten der 60er und 70er Jahre. 

Heute besitzt die Baugenossenschaft Neu Heidelberg etwas mehr als 1.700 Mietwohnungen sowie 17 gewerbliche Einheiten. die Mitgliederzahl ist von 70 auf rund 4.300 gewachsen. Ihrem Anliegen, günstigen Wohnraum zu schaffen, ist Neu Heidelberg treu geblieben.